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Familien > Begriffe > Bipolare Störung / Manisch-depressive Erkrankung Die Bipolare Störung oder Manisch-depressive Erkrankung ist eine
Störung der Affektivität, also des Gemüts, mit bestimmten Schwankungen der Stimmung zwischen extremer Hochstimmung oder Fröhlichkeit und schwerer Depression. Die Zeiten der Hochstimmung werden Manie
genannt. Während dieser Phase zeigt der Teenager eine überschwengliche oder reizbare Stimmung, kann hyperaktiv und agitiert werden, kann mit wenig oder gar keinem Schlaf auskommen,
verstrickt sich übermäßig in eine Vielzahl von Projekten und Aktivitäten und verliert seine Urteilsfähigkeit. Ein Teenager kann sich riskanten Handlungen wie sexueller Promiskuität und antisozialem
Verhalten hingeben. Einige Teenager in der manischen Phase können psychotische Symptome (Größenwahn und Halluzinationen) entwickeln. Für eine Beschreibung der depressiven Phase siehe Depression. Die
bipolare Störung tritt im allgemeinen vor dem 30. Lebensjahr auf und kann sich erstmals im Jugendalter entwickeln.Leitlinien der DGKJP zu Bipolaren Störungen“Informationen für Familien” der DGKJP zu Bipolaren Störungen |
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